Dipl.-Ing. (FH) Seidel

„Erfolg haben ist Pflicht“
(Zitat: Prof.Dr. Ing. Werner Gilde)

Ich berate Sie und Ihr Unternehmen gern in Fragen des vorbeugenden und organisatorischen Brandschutzes.

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  • 2015

    Gründung des Unternehmens

  • bis 2014

    Inhaber des Unternehmens Brandschutz Seidel

Erarbeitung von Flucht- und Rettungsplänen (FRP), sowie Feuerwehrplänen (FWP)

Zur Erarbeitung von FRP und FWP werden durch Kunden und interessierte Firmen häufig Fragen gestellt. Einige Informationen zu diesem Thema finden Sie hier dargestellt. Benötigen Sie weitere oder wünschen Sie umfassendere Auskünfte, dann Schreiben Sie uns Ihre Mail oder rufen Sie an.

Gern beraten wir Sie zu dieser Thematik auch vor Ort .

1. Fragen zu Vorschriften:

Flucht- und Rettungspläne (FRP) werden nach der gültigen Vorschrift DIN ISO 23601 2010-12 erstellt.

Die Brandschutzzeichen in diesen Plänen sind international anzuwenden und finden Berücksichtigung in der DIN ISO 7010 (s. Abbildung).

Für die Erstellung von Feuerwehrplänen (FWP) ist die DIN 14095 verbindlich anzuwenden. Bei Feuerwehrplänen sind grundsätzlich Abstimmungen mit der Brandschutzbehörde zum Umfang der Erarbeitungen vorzunehmen.

2. Wann sind FRP oder FWP erforderlich und zu erarbeiten?

FRP und FWP werden für Bauvorhaben durch das Brandschutzkonzept und die Baubehörden gefordert. Es handelt sich im wesentlichen um öffentliche Gebäude mit hoher Menschenkonzentration oder in denen schutzbedürftige Personen besonderer Aufmerksamkeit bedürfen.

Z.B. Krankenhäuser; Altenpflegeheime, Kindergärten, Schulen, Hotels, Pensionen, Verwaltungen, Stadien, Theater, Veranstaltungshallen, Großmärkte, Kaufhäuser, usw.

3. Welche Pflichtangaben müssen in FRP gemacht werden?

Jeder Flucht- und Rettungsplan muss folgende Pflichtangaben enthalten. Sie sind nach DIN der Größe des FRP anzupassen.

  • 1. Kopfzeile „Flucht- und Rettungsplan“
  • 2. Verhaltensregeln: „Verhalten im Brandfall“ (Größe der Darstellung mind. 160 mm x 160 mm Lesbarkeit) oder Vordruck (200 mm x 200 mm)
  • 3. Verhaltensregeln: „Verhalten bei Unfällen“ (Größe der Darstellung mind. 160 mm x 160 mm ) oder Vordruck (200 mm x 200 mm)
  • 4. Schriftfeld bzw. Zeichnungskopf im unteren rechten Rand mit den Angaben:
    • Planersteller, Datum, Ort
    • Plannummer; Geschoss; Gebäudebezeichnung
    • Betreiber; Gebäudename mit Anschrift
  • 5. Übersichtsplan mit Darstellung des Sammelplatzes und den Wegen, die dort hin führen
  • 6. Legende mit Zeichenerklärung
  • 7. Größen der darzustellenden Zeichen, der Kopfzeile, der Legende sind in der DIN ISO (s.o.) zuentnehmen.

4. Warum sind bei der Erstellung von FRP Drehungen erforderlich?

Drehungen sind notwendig, wenn sich der Betrachterstandort im Gebäude beim Aushang von einer Seite zur anderen ändert. Jeder Aushang eines FRP im Objekt muss zum Betrachterstandort eingedreht werden.

Der Aushang kann am jeweiligen Betrachterstandort im Querformat oder bei Drehung um 90° im Hochformat montiert erscheinen.

5. Welche Größe (Bildformat) muss ein Aushang im Objekt haben?

Die DIN ISO 23601 fordert für den Aushang in einem Objekt (z.B. Flur) mindestens die Fläche DIN A3 bzw. Größer im Format A2, A1, A0.

Die erforderliche Bildfläche des auszuhängenden FRP im Gebäude wird bestimmt durch den darzustellenden Gebäudegrundriss.

Die DIN ISO fordert verschiedene Maßstäbe:

  • Maßstab 1 : 250 für große bauliche Anlagen
  • Maßstab 1 : 100 für kleine und mittlere bauliche Anlagen
  • Maßstab 1 : 350 für Pläne die in einzelnen Räumen angebracht werden (z. B. Hotelzimmerkarten)
  • durch die geforderten Pflichtangaben (auch hier sind die nach DIN ISO vorgegebenen Größenangaben zu beachten)

6. Welche Voraussetzungen sollten für eine Auftragsrealisierung erfüllt sein.

  • Günstigste Voraussetzung sind bei Bauvorhaben die Übergabe / Übernahme von digitalen Gebäudegrundrisszeichnungen (Liegenschafts- und Geschossplänen) in den Formaten DXF und /oder DGW (kostengünstigste Variante)
  • Übernahme von nicht digitalisierten Gebäudezeichnungen, die bei der Erarbeitung der FRP digitalisiert werden (z.B. Lichtpausen oder Gebäudezeichnungen), diese Erarbeitung ist kostenintensiver, weil Mehraufwand erforderlich ist.

Beispiele für erarbeitete FRP / FWP (PDF-Darstellung)

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