Dipl.-Ing. (FH) Seidel

„Erfolg haben ist Pflicht“
(Zitat: Prof.Dr. Ing. Werner Gilde)

Ich berate Sie und Ihr Unternehmen gern in Fragen des vorbeugenden und organisatorischen Brandschutzes.

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  • 2015

    Gründung des Unternehmens

  • bis 2014

    Inhaber des Unternehmens Brandschutz Seidel

Erstellung von Feuerwehrplänen

Was sind Feuerwehrpläne?

Feuerwehrpläne sind Auskunftsunterlagen für die Feuerwehr. Grundlage für die Erstellung von Feuerwehrplänen ist die DIN 14 095 in der jeweils gültigen Fassung (DIN 14 095; 2007-05). Feuerwehrpläne sind auch ein Bestandteil von Notfallplänen für Betriebe und Einrichtungen.

Wozu dienen Feuerwehrpläne?

Feuerwehrpläne dienen der raschen Orientierung der Feuerwehr am Einsatzort und der Bereitstellung von Informationen für die Einsatzleitung der Feuerwehr. Der Feuerwehrplan ist eine wesentliche Grundlage für die Beurteilung der Lage.

Feuerwehrpläne sind darüber hinaus Grundlage für die Erarbeitung von Feuerwehreinsatzplänen durch das SG Einsatzvorbereitung des Brand- und Katastrophenschutzamtes. Jedoch wird nicht für jedes Objekt mit einem Feuerwehrplan ein Feuerwehreinsatzplan erstellt. Feuerwehreinsatzpläne enthalten weitergehende Festlegungen und Informationen für den Feuerwehreinsatz, wie zum Beispiel für die Erstalarmierung von Feuerwehreinheiten und zum einsatztaktischen Vorgehen von Feuerwehren.

Wann sind Feuerwehrpläne erforderlich?

Feuerwehrpläne sind immer dann erforderlich:

  • wenn ein wirksamer und sicherer Feuerwehreinsatz gesichert werden muss
  • wenn für Betriebe/Einrichtungen anlagenbezogene Maßnahmen zur Einsatzvorbereitung der Feuerwehr notwendig sind
    und
  • wenn mit größerer Menschenkonzentration und/oder Schutzbefohlenen und hilfebedürftigen Personen gerechnet werden muss

Im Konkreten sind Feuerwehrpläne zu erarbeiten für:

  • Betriebe/Einrichtungen mit komplexen Gebäudeanlagen und technischen Anlagen
  • wenn erhöhte Brand und/oder Explosionsgefahr besteht
  • wenn Gefahrstoffe oder andere chemische Stoffe mit gefährlichen Eigenschaften (z.B. Düngemittel, flüssige Brennstoffe, technische Gase, Lösungsmittel, med. Alkohol, usw.) in nicht unerheblichen Mengen vorhanden sind
  • wenn durch das Brandschutzgutachten, das Brandschutzkonzept oder durch eine Brandschau die Forderung zur Erstellung eines Feuerwehrplanes besteht

Grundsätzlich sind Feuerwehrpläne zu erarbeiten für:

  • Versammlungsstätten (Theater, Stadien, Kinos, Großveranstaltungen)
  • Krankenhäuser, Pflegeheime, altersgerechtes Wohnen - Wohnanlagen, Schulen, Kitas
  • Hotels- und Beherbergungsstätten
  • Verkaufsstätten (Baumärkte, Großhandel- und Einkaufseinrichtungen, Verkaufspassagen, Kaufhäuser)
  • Industrieanlagen
  • Lager für Gefahrstoffe (Dieselkraftstoffe, Benzin, Chemikalien)
  • größere Verkehrsanlagen (Bahnhöfe, Flugplätze, Hafenanlagen)
  • größere Gewerbeanlagen, gemischte Gewerbeparks mit Vermietung

Wer ist für die Bereitstellung von Feuerwehrplänen verantwortlich?

Feuerwehrpläne sind durch den Bauherrn, den Eigentümer der baulichen Anlage bzw. den Genehmigungsinhaber bereitzustellen. Die Pflicht zur Erstellung von Feuerwehrplänen kann auch auf den Nutzer z.B. Betreiber, Mieter einer Einrichtung übertragen werden (schriftlicher Nachweis erforderlich).

Hilfe zur Gefährdungsanalyse im Brandschutz

Für die Einschätzung der Brandgefährdung in einer Betriebsstätte/Einrichtung werden grundsätzlich 3 Kriterien untersucht.

  • 1. Sind Stoffe mit Brandgefahren vorhanden?
    Es wird die Zündbereitschaft der Stoffe untersucht.

    geringe Zündbereitschaft oder hohe Zündbereitschaft

  • 2. Sind die örtlichen und betrieblichen Gegebenheiten (Verhältnisse) für eine Brandentstehung

    ungünstig oder günstig

  • 3. Wie ist die Brandausbreitung in der Anfangsphase?

    groß (innerhalb einer Minute) oder gering (größer 3 Minuten)

Wann liegt in einer Betriebsstätte, Betriebsteil oder in einer kommunalen Einrichtung eine Brandgefährdung, eine normale oder erhöhte Brandgefährdung vor?

Brandgefährdung liegt vor,
wenn entzündbare Stoffe vorhanden sind und die Möglichkeit für eine Brandentstehung vorhanden ist.

Normale Brandgefährdung liegt vor,
wenn die Wahrscheinlichkeit einer Brandentstehung, die Geschwindigkeit der Brandausbreitung, die dabei freiwerdenden Stoffe (Wärme, giftige Gase, Rauch) und die damit verbundene Gefährdung für Personen, Umwelt und Sachwerte vergleichbar sind mit einer Büronutzung.

Erhöhte Brandgefährdung liegt vor,
wenn Stoffe mit erhöhter Zündbereitschaft vorhanden sind, durch betriebliche und örtliche Verhältnisse große Möglichkeiten für eine Brandentstehung gegeben sind und in der Anfangsphase des Brandes mit einer schnellen Brandausbreitung zu rechnen ist.

Entstehungsbrände im Sinne dieser Regel sind Brände mit so geringer Rauch- und Wärmeentwicklung, dass noch eine gefahrlose Annäherung von Personen bei freier Sicht auf den Brandherd möglich ist.

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